Über uns

Die «Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität» ist eine selbständige Stiftung im Sinne von Art. 80 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches mit Sitz in Zürich.

Ursprung und Zweck:

Die gemeinnützige «Kurt Imhof Stiftung für Medienqualität» setzt sich für das Qualitätsbewusstsein in den Medien auf Seiten des Publikums wie auf Seiten der Medien ein. Die Stiftung fördert die Qualitätsforschung und die Bereitstellung der Ergebnisse für die interessierte Öffentlichkeit und für Schulen. Die Qualität der öffentlichen Kommunikation ist keine Selbstverständlichkeit. Seit sich die Medien von ihren herkömmlichen Trägern, den Parteien, Verbänden, Konfessionen und sozial eingebetteten Verlegerfamilien abgelöst haben und seit der Teilung des Rundfunks in öffentlich-rechtliche und private Radio- und TV-Betreiber bilden sie ein weitgehend marktabhängiges Teilsystem der modernen Gesellschaft. Dabei färben uns die Medien mit ihrer Aus­wahl, Interpretation und Darstellung die Welt ein und beeinflussen unsere Aufmerk­samkeit und unsere Erwartungen. Weil wir keine andere Möglichkeit haben, die Welt und die Gesellschaft zu beobachten, wissen wir nicht, ob sich diese verändert oder bloss die medienvermittelte Kommunikation über sie. Deshalb ist die kritische Auseinandersetzung mit der Qualität der Medien unabdingbar.

Zusammensetzung:

Der Stiftungsrat besteht aus Christine Egerszegi-Obrist, Barbara Käch, Mark Eisenegger, Yves Kugelmann, Fabio Lo Verso, Dick Marty, Oswald Sigg und Peter Studer.

Jahrbuch «Qualität der Medien – Schweiz, Suisse, Svizzera»:

Dieses wichtigste Vorhaben der Stiftung ab 2010 erlaubt es, den Wandel der Medieninhalte mitsamt den ökonomischen Strukturen des Medien­wesens zu ver­folgen und die Auswirkungen dieser Verän­derungen auf Seiten der Medien­schaffenden wie auf Seiten des Publikums zu re­flektieren. Die Daten zu den struktu­rel­len Ver­hältnissen – Ein­nahme- und Eigentumsstruktu­ren, mediale Er­schliessung von Publi­kumsräumen und Re­zeptions­­verhalten – werden aus ver­schie­denen Quellen ausgezogen und jährlich zusammen­ge­stellt. Die vergleichende Analyse der Medieninhalte wird durch For­scherinnen und Forscher durch­geführt. Bei den unter­such­ten Are­nen handelt es sich um dieje­nigen der deut­schen, französischen und italienischen Schweiz. Analysiert wird der Informationsjournalismus in allen Gattungen (Presse, Radio, Fernsehen, Online)

Weitere Vorhaben:

Das Vorhaben »Medienkritik« setzt am Niedergang der Medienkritik in den Medien an. Ziel ist der Aufbau eines professionellen Medienblogs, der den unabhängigen medien­kritischen Jour­nalismus fördert.

Das Vorhaben «Abstimmungsbeobachtung» will die Berichterstattung über die Abstimmungsvorlagen in der direkten Demokratie zeitnah, d.h. parallel zur Meinungsbildung analysieren, um Reflexionswissen über die Resonanz von Abstimmungskampagnen und mediale Frames zu gewinnen.

Donatoren:

Um ihre Aktivitäten zu entfalten, sucht die Stiftung Öffentlichkeit und Gesellschaft Dona­toren in Gestalt von Privatpersonen, Firmen und Stiftungen, die sich um die Beziehung von Demokratie und Medien kümmern und sich für den Stiftungszweck einsetzen.

Dokumentationen:

«Tätigkeitsbericht 2015»
«Tätigkeitsbericht 2014»
«Tätigkeitsbericht 2013»
«Tätigkeitsbericht 2012»
«Tätigkeitsbericht 2011»
«Tätigkeitsbericht 2010»
«Tätigkeitsbericht 2009»

Die Stiftung verfolgt ausschliesslich gemeinnützige Zwecke. Die Mittel der Stiftung stehen nur für die festgelegten Zwecke zur Verfügung und dürfen nicht mehr an die Stifter oder an die Donatorinnen und Donatoren zurückgeführt werden.